Die VO 874/2012 legt fest, dass bei Leuchten mit festverbauter LED das Label die Klammer über A++ bis A haben muss. Onlineshops, die auf Basis 518/2014 kennzeichnen müssen, wird von der EU bei Geschachtelter Anzeige die Verwendung des A+-Energiepfeils auferlegt, mit dem man dann das Leuchtenlabel aufrufen kann. Damit werden quasi die LEDs besserer Qualität bestraft.

Die Frage ist, ob es zulässig ist, für diese Leuchten ein Leuchtmittellabel zu erstellen, das Auskunft über die tatsächliche Energieklasse und den gerichteten Energieverbrauch gibt. Für eine Antwort ist zu klären, ob  die Verordnung 874/2012 bzw die VO 518/2014 das zulässt. Auch das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb könnte die Verwendung des Leuchtmittellabels untersagen.

Wir haben daher den Sachverhalt der it-Recht-Kanzlei zur Beurteilung vorgelegt. Nach rechtlicher Prüfung bestätigt die Kanzlei unsere Ansicht, dass es zulässig ist, weitergehende Infos zu den festverbauten LEDs anzugeben und dazu das Leuchtmitteletikett gemäß der VO 874/2012 zu verwenden.

Somit können Hersteller und Händler die Endkunden jetzt präzise informieren. Die Verwendung des Leuchtmittletiketts ist auch deswegen sinnvoll, weil dieses dem Verbraucher bekannt ist und er diese Angaben beurteilen kann.

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