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Neue EU- Verordnung 2017/1369 ab 1. August gültig!

By |2017-08-23T13:49:52+02:00August 17th, 2017|

Die EU-Rahmenverordnung löst die bisherige Verordnung mit Wirkung zum 1. August ab. Sie gibt die Eckpunkte vor für eine Neufassung der VO 874/2012, wo die Energieeffizienzkennzeichnung für Leuchten und Leuchtmittel geregelt ist. Diese Nachfolgeverordnung wird Anfang November 2018 erscheinen. Die neue Rahmenverordnung enthält aber einige Vorschriften, die seit 1. August (ohne Übergangsfristen!) gelten.  Zum Beispiel muss jetzt jeder Hersteller ein loses Etikett mit dem Produkt mitliefern. Händler können jetzt gedruckte Etiketten anfordern, die der Hersteller dann innerhalb 5 Tagen liefern muss. Um den Herstellern die Erledigungen solcher Etikettenbestellungen, die meist ein oder 2 Etiketten umfassen, zu erleichtern, bieten wir in Kürze den Herstellern eine EULABEL-Lösung an.  Eine ausführliche Beschreibung der neuen Verordnung einschliesslich Downloadlink finden Sie hier: zum Artikel Bei Fragen steht unser Support unter der Nummer +49 171 5353 450 zur Verfügung.

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Labeltexte bei festverbauten LEDs

By |2017-02-01T19:08:20+02:00February 1st, 2017|

Immer wieder werden wir im Support gefragt, ob das Ändern der Labeltexte zulässig ist. Bei dem LED-Etikett wird oft vermutet, dass der Text Die Lampen können in der Leuchte nicht ausgetauscht werden den Käufer abschrecken könnte. Auch werden mittlerweile bei vielen LED-Leuchten nicht mehr wie früher die LEDs fest verklebt, sondern verschraubt. die Kabel sind dann angelötet oder durch einen Stecker verbunden. Da ist der Hersteller durchaus in der Lage, die LED zu wechseln. Aus der Sicht des Endverbrauchers ist aber die LED fest verbaut. Viele Hersteller möchten dann gerne diesen Text verwenden: Die LEDs können vom Hersteller getauscht werden die Frage ist, ob dieser Text zulässig ist. Die Verordnung 874/2012 sagt in dem Artikel 4, Absatz 2, Buchstabe b folgendes: Jedem in einer Verkaufsstelle ausgestellten Modell wird ein Etikett beigefügt, das der Beschreibung in Anhang 1.2 entspricht. Im Anhang 2 Artikel 1 lesen wir: 1. Das Etikett muss in der jeweiligen Sprache abgefasst sein und dem folgenden Muster oder den in den Nummern 2 und drei festgelegten Varianten entsprechen. Im Anhang 2 Artikel 2 Ziffer 3 Buchstabe b ist folgendes festgelegt: b) Leuchten, die ausschliesslich nicht austauschbare LED-Module enthält: Dasselbe steht auch im Anhang 2 Artikel 2 Ziffer 2 römisch V Buchstabe b: b) wenn die Leuchte nur LED-Module enthält, die nicht dafür bestimmt sind, vom Endnutzer entfernt zu werden, den Satz gemäß dem Beispiel in Nummer 3 Buchstabe b. Soweit ist also der Text "Die Lampen können in der Leuchte nicht ausgetauscht werden" verbindlich festgelegt. Es gibt jetzt in der Verordnung 874/2012 eine Ausnahme, bei der der Text geändert werden darf - im Anhang 2 Artikel 2 Ziffer 2 römisch III: Statt des Begriffs "Leuchte" kann ein genauerer Begriff verwendet werden, der

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EU-Regulation 2015/1428: Changes in EULABEL

By |2016-10-21T12:28:51+02:00August 30th, 2016|

In particular, a definition of Regulation 2015/1428 results in an adjustment of the label creation. The regulation says: As from stage 3, a luminaire designed for lamps replaceable by the end-user, which is placed on the market, shall be fully compatible with lamps of at least the energy efficiency class “A+” according to Delegated Regulation (EU) No 874/2012. The technical documentation file of such luminaires drawn up for the purposes of conformity assessment in accordance with Article 8 of Directive 2009/125/EC shall list at least one realistic combination of product settings and conditions in which to test the product. From 1 September luminaires,  that are newly placed on the market, must be + compatible with a light source of the class A+.  If a luminaire must be compatible with A+, the bracket on the Energy-Label must  logically start at least at A.+. So we had to change the data in our database according the regulation 2015/1428. In an extensive market research we have tried to determine what versions of lamps are available with at least A + on the market from reputable sellers. For some  special sockets we can't find a lamp with A+ on the market. We will therefore examine frequently for these versions in the near future If you use these bulbs with such sockets, please inform us, when you see an a+ bulb on the market. The following table provides the information about the changes: Socket old first class of the bracket new first class of the bracket EEI-Arrow 400 a++ a++ A++ 2G10 a++ a A 2G11 a++ a+ A++ 2G13 a++ a A 2G7 a+ a+ A+ 2GX11 a a A 2GX13 a+ a+ A+ 6M b b B B15D

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874/2012: Abmahnung wegen fehlerhaften Energieeffizienzetiketts

By |2016-08-03T22:20:04+02:00August 3rd, 2016|

Uns ist eine Abmahnung zur Kenntnis gelangt, in der ein fehlerhaftes Lampenetikett als Wettbewerbsverstoß gerügt wurde. Betroffen war ein stationärer Handel, der ein Leuchtmittel in einer Blisterpackung in seiner Ausstellung angeboten hatte. Der Hersteller dieses Leuchtmittel hatte ein Leuchtmittel-Energieeffizienzetikett auf der Lampenverpackung abgedruckt. Falsch war dabei lediglich, dass er die Seitenverhältnisse nicht eingehalten hatte. Das Energielabel war deutlich zu breit. Die Verordnung 874/2012 schreibt im Anhang I, Ziffer 1. Artikel 4a vor, dass bei Verkleinerung des Lampen-Etiketts die "Proportionen" des ursprünglichen Etiketts eingehalten werden müssen. Man mag das für eine unbedeutende Kleinigkeit halten, aber es wurde gerichtlich schon verschiedentlich ein geringes Abweichen von der Vorlage eines Energieeffizienzetiketts verurteilt. Abmahner war ein "Verein für lauteren Wettbewerb" der neben 152 € Abmahnkosten eine Unterlassungserklärung forderte, bei der für jeden gleichen Fall eine Vertragsstrafe in Höhe von 5.100 € forderte. Mögliche Auswirkungen einer Abmahnung Da eine solche Unterlassungserklärung auch für "kerngleiche", also ähnliche Fälle gilt, kann eine unterzeichnete Unterlassungerklärung erhebliche Sprengkraft bekommen. Der stationäre Handel verlässt sich gerade bei blisterverpackten Leuchtmitteln darauf, dass der Hersteller alles richtig gemacht hat. Ein Selbstbedienungshandel hat schnell 500 oder 1000 Leuchtmittel im Regal. Wenn 5 davon  einen solchen Fehler haben, können bei Vorliegen einer entsprechenden Unterlassungserklärung 25.000 € fällig werden. Der Händler ist zuerst mal für die richtige Kennzeichnung verantwortlich. Er muss zu seinem Schutze kontrollieren. Ob man mit einer Regressnahme beim Hersteller die Vertragsstrafe wieder reinbekommt, entscheidet letztlich dann ein Richter. Und da weiss man nie, wies ausgeht. Was tun, wenn man eine Abmahnung bekommt? Ohne anwaltlichen Rat keine Unterlassungserklärung unterschreiben! Erfahrene Anwälte können durchaus mit dem Abmahner verhandeln und erträgliche Ergebnisse erzielen. Eine im Leuchtenbereich sehr erfahrene Anwaltskanzlei ist die http://www.it-recht-kanzlei.de in München. Übrigens: Das Leuchtenetikett darf nicht verkleinert werden. Da ist die vorgeschriebene Größe 50x100

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874/2012 Energiekennzeichnungspflicht auf Youtube und Vimeo

By |2015-08-05T16:23:35+02:00August 5th, 2015|

Zwei Urteile, in denen Autohändler/hersteller verurteilt wurden, weil diese in Youtube-Filmchen die für Autos vorgeschriebene Kennzeichnungspflichten gemäß der PKW-EnVKV nicht eingehalten haben, haben hier die Frage aufgeworfen, wie und ob die Energiekennzeichnung für Lampen und Leuchten gemäß EU 874/2012 auf Youtube oder anderen Videoplattformen dargestellt werden muss. Ein Youtubefilm, in dem sie ein Produkt (Leuchte oder leuchtmittel) präsentieren, fällt eindeutig unter die 874/2012. Artikel 3c und d: c) in jeglicher Werbung sowie in allen offiziellen Preisangebo­ten oder Ausschreibungsangeboten, in denen energiebezo­gene Informationen oder Preisinformationen zu einer be­stimmten Lampe bekannt gegebenen werden, die Energieef­fizienzklasse angegeben wird; d) in technischem Werbematerial zu einer bestimmten Lampe mit Informationen zu deren spezifischen technischen Para­metern auch die Energieeffizienzklasse der Lampe angegeben wird; Abhängig vom Inhalt des Filmchens fällt dieses entweder unter den Begriff  "jegliche Werbung" oder "technisches Werbematerial". Auch Ausnahmeregelungen wie 2010/13/EU, die für Fernsehsendungen und ähnliches Ausnahmen vorsieht, greift nicht, weil die Youtube-Filme Absatzförderungsmaßnahmen sind. Es besteht eindeutig Kennzeichnungspflicht! Wie kann in Youtube die Kennzeichnungspflicht umgesetzt werden? Keine triviale Frage. Wir prüfen das und veröffentlichen nach Abschluss unserer Überlegungen das Ergebnis.    

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Energieffizienz-Information über festverbaute LEDs VO 874/2012; 518/2014

By |2015-04-29T13:46:24+02:00April 29th, 2015|

Die VO 874/2012 legt fest, dass bei Leuchten mit festverbauter LED das Label die Klammer über A++ bis A haben muss. Onlineshops, die auf Basis 518/2014 kennzeichnen müssen, wird von der EU bei Geschachtelter Anzeige die Verwendung des A+-Energiepfeils auferlegt, mit dem man dann das Leuchtenlabel aufrufen kann. Damit werden quasi die LEDs besserer Qualität bestraft. Die Frage ist, ob es zulässig ist, für diese Leuchten ein Leuchtmittellabel zu erstellen, das Auskunft über die tatsächliche Energieklasse und den gerichteten Energieverbrauch gibt. Für eine Antwort ist zu klären, ob  die Verordnung 874/2012 bzw die VO 518/2014 das zulässt. Auch das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb könnte die Verwendung des Leuchtmittellabels untersagen. Wir haben daher den Sachverhalt der it-Recht-Kanzlei zur Beurteilung vorgelegt. Nach rechtlicher Prüfung bestätigt die Kanzlei unsere Ansicht, dass es zulässig ist, weitergehende Infos zu den festverbauten LEDs anzugeben und dazu das Leuchtmitteletikett gemäß der VO 874/2012 zu verwenden. Somit können Hersteller und Händler die Endkunden jetzt präzise informieren. Die Verwendung des Leuchtmittletiketts ist auch deswegen sinnvoll, weil dieses dem Verbraucher bekannt ist und er diese Angaben beurteilen kann. zum Artikel der it-recht-kanzlei.de

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874/2012 und 518/2014: Energieeffizienzkennzeichnung bei Onlineshops

By |2018-01-18T12:36:34+02:00April 24th, 2015|

Viele Onlineshops kennzeichnen die Leuchten und Lampen nicht oder falsch. Sehr häufig sieht man obiges Beispiel, wo die Abbildung des Enerielabels in die Bildgalerie des Artikels eingebaut wird.Das ist nicht zulässig. Die seit 1. Januar 2015 gültige EU-Verordnung 518/2014 lässt explizit nur 2 Darstellungsmethoden zu:Die direkte Darstellung des Labels in der Nähe des Preises. Dabei ist die Mindestgröße einzuhalten ist (bei Leuchten 50x100 mm)die geschachtelte Anzeige. Hierbei wird in der Nähe des Preises ein Pfeil mit der Energieklasse angezeigt.Alle anderen Darstellungsformen sind falsch.Eine richtige Energieeffizienzkennzeichnung sieht so aus:Ein Klick auf den Energiepfeil oder ein Mouseover zeigt das Label dann in der Originalgröße an.  

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Abmahnung: Fehlende Energieeffizenzkennzeichnung – Irreführende Werbung für Halogenlampen

By |2016-10-21T12:28:51+02:00February 27th, 2015|

Wie die Verbraucherzentrale Bundesverband mitteilt, wurden die Firmen Osram, dm Drogerie Markt, Philips, Hama, real und Diefra-Light GmbH abgemahnt. Unterlassungserklärungen liegen bislang von der Diefra Light GmbH und Osram vor. Diese Firmen haben versprochen, zeitnah ihre Verpackungen umzustellen. Die übrigen Verfahren sind noch offen. Bei der Metrotochter Real wurde die fehlende Energiekennzeichnung abgemahnt. Halogenlampen gelten schon lange nicht mehr als effiziente Beleuchtungstechnologien. Zu gut schneiden mittlerweile LED und Energiesparlampen ab. Dennoch bewerben viele Hersteller ihre Produkte immer noch mit dem Zusatz „Eco“ oder „Sparlampe“. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat dies jetzt wegen des Verstoßes gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb als Verbrauchertäuschung abgemahnt. Der vzbv hat wegen unlauterer Werbung mit der Bezeichnung Eco oder Sparlampe insgesamt sechs Abmahnungen gegen Hersteller von Halogen-Glühlampen ausgesprochen. Der Grund: irreführende Werbung auf den Produktverpackungen. Der Aufdruck Eco oder Sparlampe kann nach Auffassung des vzbv bei Verbrauchern den falschen Eindruck erwecken, dass es sich hierbei um besonders effiziente Lampen handelt. Denn: Die abgemahnten Halogenlampen weisen die Energieeffizienzklasse D aus. Die Klasse D ist in einem Kennzeichnungsspektrum von A++-E eine gerade noch zugelassene Klasse auf dem Markt. In einem Fall war eine Energieeffizienzklasse gar nicht angegeben, obwohl es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtangabe handelt. „Mit energieeffizienter Beleuchtung können Verbraucherinnen und Verbraucher viel Geld sparen. Produktkennzeichnungen, die Energieeinsparung versprechen aber nicht einhalten, sind irreführend“, sagt Ingmar Streese, Geschäftsbereichsleiter Verbraucherpolitik des vzbv. Eco-Label und Sparhinweise häufig irreführend Mit dem Begriff Eco oder Sparlampe verbindet der Verbraucher ein energiesparendes und umweltfreundliches Produkt. Dies war aber bei keinem der beanstandeten Produkte tatsächlich der Fall. Halogenlampen verursachen vier bis fünf Mal höhere Stromkosten als LED oder Energiesparlampen. Daher tragen sie häufig die Energieeffizienzklasse D. Dennoch bewerben viele Lampenhersteller ihre Produkte mit dem

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Der kleine Unterschied

By |2016-10-21T12:28:51+02:00January 18th, 2015|

Bei der Kennzeichnung von Lampen und Leuchten im Bereich jeglicher Werbung und in offiziellen Preisangeboten (ausgenommen Onlineshops, für die die Sonderregelung der VO 518/2014 gilt) gibt es kleine Unterschiede, die man berücksichtigen sollte.

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